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Gesundheit & Pflege

Psychotherapie

Psychotherapie – kann jeden treffen

Psychotherapie bezeichnet allgemein die „gezielte professionelle Behandlung psychischer Störungen und/oder psychisch bedingter körperlicher Störungen mit psychologischen Mitteln“. Die dabei angewandten Verfahren, Methoden und Konzepte sind durch verschiedene Psychotherapieschulen geprägt.

Im Rahmen von psychologischen oder psychiatrischen Behandlungen kommen nach den Musterbedingungen niedergelassene approbierte Ärzte mit den folgenden Facharzt- oder Zusatzbezeichnungen in Frage:

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Psychiater und Psychotherapeut
  • Facharzt für psychotherapeutische Medizin
  • Facharzt für Psychotherapie oder Psychoanalyse

Neben den Ärzten stehen die nichtärztlichen psychologischen Psychotherapeuten im Sinne des Psychotherapeutengesetzes als Therapeuten zur Verfügung. Diese müssen die Voraussetzungen zur selbständigen Ausübung gemäß Artikel 1 des Psychotherapeutengesetzes erfüllen und die entsprechende Approbation nachweisen. Die Abrechnung durch den Psychotherapeuten erfolgt in der Regel nach der Gebührenordnung für Psychotherapie (GOP). Eine tarifliche Eingrenzung von psychotherapeutischen Sitzungen im ambulanten Bereich ist aus Beitragsstabilitätsgründen durchaus sinnvoll, da dadurch die Ausnutzungstendenz von Leistungserbringern und Patienten eingeschränkt wird (z. B. 80 % Erstattung).

Eine Eingrenzung im Rahmen von stationärer Psychotherapie (z. B. auf 6 Wochen im Kalenderjahr) birgt ein hohes Restkostenrisiko, da bei schwerwiegenden Erkrankungen stationäre Behandlungen über mehrere Monate medizinisch notwendig sein können. Das Kostenrisiko ist enorm und kann durchaus im fünf- bis sechsstelligen Bereich liegen.

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